Black Mountain (856m)

Immer wieder einmal laufe ich hier, im Rancho San Antonio Open Space Preserve, und heute war es wieder mal soweit; ein Termin im nahen Sunnyvale, aber die Laufsachen waren natürlich im Auto.

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Leider war diesmal nur das Handy dabei, wobei diese Tour bereits vor fast einem Jahr hier (mit der richtigen Kamera) beschrieben wurde: http://www.pirker.org/blog/2011/07/25/black-mountain-856m/

Besonders beeindruckend – immer wieder aufs neue – wie der Küstennebel von den Bergen ferngehalten wird.

Lassen Peak (3198m)

Lassen Peak, der südlichste aktive Vulkan der Cascades, übt ebenso wie der größere Mt. Shasta eine eigentümliche Faszination auf den Schibergsteiger aus: Mitten im Grünen ein freistehender Berg, schneeweiß, einfach so, als würde er nicht hierhergehören. Ich hatte gelesen, dass die Straße soweit geräumt war, dass der bequeme Zugang zur Nordostseite frei sein würde – wunderbar; der 45km-Winteranstieg wäre wohl eine zu lange Tagestour gewesen.

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Wenig Schnee – kein Vergleich mit der Tour auf den Mt. Shasta; dennoch erreichte bald den Schnee, konnte anschnallen und von da an durchgehend bis zum Gipfel gehen. Zuerst geht es ja durch den Kiefernwald, dann durch einen Graben (nicht zu empfehlen, Steinschlag/Erdrutsch), bis auf ein Plateau. Nun fehlen noch etwa 700 Höhenmeter, die dann jedoch durchaus steil werden. Direkt vom Meeresspiegel kommend spürte ich die Höhenluft natürlich, dennoch ging ich hochmotiviert und relativ steil nach oben, immer wieder durch Foto-Pausen unterbrochen. Was für ein Tag! Keine Wolke trübte den Himmel.

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Ich war spät unterwegs, es war schon aufgefirnt, also konnte ich alles auf Fellen hinaufgehen. Glücklich erreichte ich den Gipfel – nur um festzustellen, dass das eigentlich gar nicht der Gipfel war, sondern “nur” der Vulkankrater; der echte Gipfel ist noch ein paar Minuten entfernt; nach einer kurzen Rast erreiche ich nun selbigen, und nütze die Gelegenheit für eine längere Pause. Es ist wirklich wunderschön, ich bin völlig allein auf dem gesamten Berg. Zwei Gruppen waren schon abgefahren.

Ab einer gewissen Höhe ist der Mt. Shasta ständig im Blick, schöne Erinnerungen kommen auf! Shasta ist weiter nördlich, deutlich höher, die Tour deutlich länger; vielleicht geht sich auch dieser bald wieder aus?

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Die Abfahrt direkt vom Gipfel hinunter ist kurzfristig unverschämt steil und ich nahm natürlich eine Menge Schnee mit. Also querte ich gleich rechts hinüber und siehe da, die restliche Abfahrt bis auf das untere Plateau konnte ich – in “besserer” Exposition – bei episch anmutendem Firn geniessen. Ein Traum! Erst weiter unten wurde der Schnee dann faul, praktisch die Strafe für die lange Gipfelrast. Egal, meiner Freude tat das keinen Abbruch, ich erreichte nach einem kurzen Such- und Tragestück im Wald das Auto wieder und auch die lange Rückfahrt inklusive dem Bay-Area-Willkommensgruß in Form von Stau konnte dem Bergerlebnis nichts anhaben.

Sella Ursic (2.280m)

Wer hätte das gedacht? Ein Sonnenschein- und Pulvertraum zu Ostern 2012, und das nicht in einer anderen Welt, sondern direkt bei uns, im Sella-Nevea-Gebiet. Die Neuschneefälle zu Ostern haben es möglich gemacht, und das überraschend gute Wetter bei einer an und für sich nicht so guten Prognose.

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Wir sind zum Sella Ursic, dann auf unverspurten Hängen und Rinnen auf die Hinterseite abgefahren, um dort wiederum aufzusteigen. Nur einmal ist kurz ein Wolkenschleier durchgezogen.

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Ganz zum Schluss noch ein kurzer Anstieg in Richtung Fenster bzw. rechts davon, um auf der Terrasse der Gilberti-Hütte noch die Sonne zu geniessen…

Križ (2401m)

Man kann auch heuer in den Julischen wirklich schöne Touren erleben – wenn es einem nichts ausmacht, die Schi weit zu tragen (mehr als 600hm!!). Die gegenständliche Tour habe ich vor drei Jahren am 1. Juni als Saisonabschluss-Tour gemacht und es war heute, am 11. März, ungefähr gleich weit zu tragen; 100 Höhenmeter weniger, um ganz genau zu sein. Geht man jedoch mit so einer Einstellung zur Sache, macht es einem nicht wirklich etwas aus.

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Der Weg begann im Vrata-Tal, vor dem Aljažev Dom, welches inzwischen per PKW gut erreichbar ist (eigentlich Fahrverbot). Von dort gingen wir Richtung Biwak IV, und wir waren auch nicht die einzigen. Herrlich! Lediglich der teilweise sehr starke Wind trübte die Situation etwas, es war sehr kalt, keine Frage. Wir gingen dann Richtung Križ, nicht über den Grat sondern eine direktere Variante, und erreichten bald den Gipfel, welcher nochmals über eine kurze Kletterstelle (Drahtseil) erreichbar ist.

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Die Umgebung ist wirklich einzigartig – die Blicke in die grimmige Triglav-Nordwand, in die Martuljek-Gruppe, die Karawanken, usw. entschädigen für alle Mühen. Auch die Abfahrt war super – kein Bruchharsch, sondern oben hart und auch schöne Pulversektionen (dem Wind sei dank), und unten dann bester Firn! Richtig “tief” wurde es maximal am allerletzten Schneefeld.

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Der Abstiegsweg ging schnell vonstatten. Eine Tour in landschaftlich grandioser Umgebung!

Hochobir (2.139m)

Ich hatte mit dem Gedanken schon länger spekuliert, und ein kurzes Gespräch über Internet machte am Samstag alles klar: Sonntagmorgen sollte es zu dritt auf den Hochobir über die Gipfelrinne gehen. Der Hochobir hat ja sicher mehr Schnee beim letzten Schneefall abbekommen als etwa der Hochstuhl, die Frage war nur ob davon noch was da sein würde.

Der Anstieg ist dreigeteilt: Zuerst entlang des Wanderweges tragen, dann ein Stück auf Fellen, und dann in der Rinne zu Fuss. Wir haben den ganz linken Rinnenast gewählt, um wirklich etwas von der Tour zu haben – bei den momentanen Verhältnissen ist der Ausstieg nicht ganz ohne.

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Wirklich weg ging der Wolkenschleier nie, wir waren froh darüber, so konnten wir mit einer nicht ganz so schlechten Abfahrt rechnen. Nach einer kurzen Gipfelrast machten wir uns an die Abfahrt in die Gipfelrinne, diesmal über den Hauptast, wo man noch von ganz oben einfahren kann.

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Wir kamen auf der Forststrasse noch recht weit hinunter, somit mussten wir nur ein ganz kurzes Stück die Schi tragen, abwärts ohnehin kein Problem. Natürlich sind die Verhältnisse heuer nicht perfekt, aber der Tag hat sich dennoch ausgezahlt!

Pautzrinne, Karawanken

Es war so ein einfacher Nachmittagsausflug: Rein ins Auto, ab ins Bodental, und auf Tour! Ich war schon lange nicht mehr in der Pautzrinne, umso mehr hat mir das Spaß gemacht.

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Unglaublich dennoch, wie wenig Schnee liegt. Man muss bis an den Wandfuss gehen, und knapp an selbigem vorbei in die Rinne, und dort gibt es auch oftmals Steinkontakt. Die Rinne selbst war an diesem Tag gut zu gehen (und fahren).

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Leider ist der Ausstieg nicht mit Schiern begehbar, kein Schnee, stattdessen voller Lehm und Fels. Ausserdem war mir durch den nur oben wehenden Wind ziemlich kalt, gut dass wir bald abfuhren. Danach noch zum Kirchenwirt in Windisch-Bleiberg (sehr zu empfehlen), ein gelungener Mittwoch-Nachmittag!